Der Generaldirektor der schwedischen Behörde für Katastrophenschutz und Notfallplanung (MSB – Myndigheten för samhällsskydd och beredskap) sowie Amtskollegen aus den EU-Mitgliedstaaten und neun weiteren Ländern trafen sich am 15. und 16. Mai. Das Treffen fand im Arlanda XPO (Stockholm, Schweden) statt, wo aktuelle Fragen des Zivilschutzes erörtert wurden. Der Generaldirektor der schwedischen Behörde für Katastrophenschutz und Notfallplanung (MSB – Myndigheten för samhällsskydd och beredskap) sowie Amtskollegen aus den EU-Mitgliedstaaten und neun weiteren Ländern trafen sich am 15. und 16. Mai. Das Treffen fand im Arlanda XPO (Stockholm, Schweden) statt, wo aktuelle Fragen des Zivilschutzes erörtert wurden.

Laut einer Pressemitteilung der MSB vom 16. Mai leitete Charlotte Petri Gornitzka, Generaldirektorin der MSB, das Treffen gemeinsam mit der EU-Kommission. Das Generaldirektorentreffen findet zweimal jährlich statt, wobei die EU-Kommission für die Tagesordnung verantwortlich ist. Die MSB und das schwedische Verteidigungsministerium (Försvarsdepartementet) übernahmen die Planung, da Schweden derzeit den Vorsitz im Ministerrat der Europäischen Union innehat. Unter den weiteren teilnehmenden Ländern war unter anderem die Ukraine erstmals als neues Mitglied des Zivilschutzmechanismus vertreten.

Der Zivilschutzmechanismus wurde im Jahr 2001 gegründet und funktioniert nach dem Prinzip, dass ein Land – sowohl innerhalb als auch außerhalb Europas – bei einem Notfall, der die nationale Kapazität übersteigt, Unterstützung und Ressourcen anfordern kann. Die MSB ist Schwedens Anlaufstelle für den EU-Zivilschutzmechanismus, nimmt Hilfeersuchen entgegen und bietet betroffenen Ländern Unterstützung an. Bei Bedarf kann die MSB auch Hilfe aus anderen Ländern nach Schweden vermitteln.

– Es war wertvoll, meine europäischen Kolleginnen und Kollegen hier in Schweden empfangen zu dürfen. Wir haben wichtige Themen diskutiert, darunter die Frage, wie wir die Gesamtwiderstandsfähigkeit der Gesellschaft stärken können, einschließlich der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und der individuellen Notfallvorsorge, sagt Charlotte in der Pressemitteilung der MSB.

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