– Die gemeinsame Einschätzung der schwedischen Nachrichten- und Sicherheitsdienste ist, dass Russland, China und Iran die Länder sind, die Schwedens Sicherheit vorrangig bedrohen, schreibt FRA-Generaldirektor Björn Lyrvall im Vorwort.
Der Bericht hebt hervor, dass die Arbeit der FRA weiterhin ein zentraler Bestandteil der schwedischen Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik ist.
– Wissen ist Schwedens erste Verteidigungslinie, und die Nachfrage unserer Auftraggeber nach Unterstützung und Informationen von der FRA ist im Jahr 2024 weiter gestiegen, schreibt Björn Lyrvall.
Der Bericht weist auch auf das gestiegene Budget der FRA hin.
– Im Jahr 2020 betrug das Budget der FRA rund 1,2 Milliarden Schwedische Kronen. Im Jahr 2024 war das Budget auf 2,2 Milliarden angewachsen. Und bis 2027 kündigt die Regierung an, dass die FRA ein Budget von fast 3,6 Milliarden Schwedischen Kronen erhalten soll. Das bedeutet im Wesentlichen eine Verdreifachung innerhalb von acht Jahren, schreibt Lyrvall.
Die Sicherheitslage in Schwedens unmittelbarer Nachbarschaft wird als weiterhin unsicher beschrieben, und die FRA hat die Entwicklung des Krieges in der Ukraine verfolgt.
– Der Krieg in der Ukraine geht in sein viertes Jahr, und die FRA verfolgt die Entwicklung weiterhin aufmerksam. Der Krieg war auch im Jahr 2024 ein wichtiger Bestandteil der Berichterstattung der FRA, schreibt Björn Lyrvall.
Der Bericht thematisiert auch die technische Entwicklung der FRA, unter anderem, dass das Signalaufklärungsschiff Artemis nun in operativem Betrieb ist.
– Ein Beispiel dafür, dass die Fähigkeiten der FRA in einer unruhigen Zeit wachsen, ist das neue Signalaufklärungsschiff Artemis, das seit dem Frühjahr 2024 in operativem Betrieb ist. Es ersetzt die Orion, die Schweden während ihrer 40 Jahre auf See gute Dienste geleistet hat, schreibt Björn Lyrvall.


