Crowd Forecasting basiert auf dem Prinzip, die Einschätzungen vieler Einzelpersonen zu bündeln, um präzise Prognosen zu erstellen. Glimt steht Teilnehmern aus aller Welt offen, unabhängig von Hintergrund oder Erfahrung. Ivar Ekman, Projektleiter für Glimt beim FOI, beschreibt die Plattform als eine Möglichkeit, die Perspektiven von Einzelpersonen zu einem klareren Bild der Zukunft zusammenzuführen.
– Jeder Mensch hat nur einen flüchtigen Blick auf das Gesamtbild, aber wenn wir die Dinge gleichzeitig aus vielen verschiedenen Blickwinkeln betrachten, sehen wir auch mehr. Darum geht es bei Glimt: viele verschiedene Perspektiven von vielen verschiedenen Menschen zusammenzuführen, sagt Ekman in der Pressemitteilung.
Glimt startet offiziell am 20. Januar und lädt alle ein, ihre Prognosen beizutragen – von Rentnern über Studenten bis hin zu Berufstätigen. Das FOI betont, dass die Teilnehmer kein besonderes Fachwissen benötigen und dass eine anonyme Teilnahme ausdrücklich erwünscht ist.
– Darüber hinaus könnte dies die traditionelle Nachrichtendienstarbeit zu einer Volksbewegung machen, fährt Ivar Ekman fort.
Die Plattform ist darauf ausgelegt, die Ukraine bei ihren Vorbereitungen und Anpassungen zu unterstützen, indem sie bevorstehende Ereignisse antizipiert und eine Grundlage für strategische Entscheidungen schafft. Das FOI hebt hervor, dass dies dazu beitragen kann, die Verteidigung der Ukraine im anhaltenden Kampf gegen die russische Invasion zu stärken.
Das FOI schreibt, dass Glimt Teilnehmer aus aller Welt einlädt, ihre Prognosen beizutragen. Gesucht werden Personen mit Zeit und Engagement – von Rentnern über Studenten bis hin zu Berufstätigen –, um die kollektive Intelligenz zu beteiligen und zu stärken.

