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FOI entwickelt neue Funkkanalmodelle

Das Forschungsinstitut der Gesamtverteidigung (FOI) entwickelt neue Funkkanalmodelle für die Streitkräfte durch die Nutzung hochauflösender Geodaten des Lantmäteriet, was die Berechnungen der Ausbreitung von Funkwellen verbessern und damit die Leistung der Nachrichtensysteme optimieren soll.

FOI entwickelt neue Funkkanalmodelle

Das Totalförsvarets forskningsinstitut (FOI) – die Schwedische Verteidigungsforschungsanstalt – hat im Auftrag der Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) untersucht, wie Funkkanalmodelle für künftige militärische Systeme verbessert werden können. Durch die Integration neuer, hochauflösender Geodaten des schwedischen Landesvermessungsamts (Lantmäteriet) sollen die Modelle präzisere Berechnungen der Ausbreitung von Funkwellen ermöglichen. Die Arbeit gilt als wichtig für die Beurteilung von Reichweite und Leistungsfähigkeit der Kommunikationssysteme der Schwedischen Streitkräfte.

– Man möchte in der Lage sein, Erfassungsreichweiten, Kommunikationsreichweiten und Ähnliches zu berechnen, und dafür muss man wissen, wie sich Funkwellen ausbreiten, sagt Eric Corrigan, Forscher in der Abteilung Elektronische Kriegsführung des FOI in Linköping (Südostschweden, Zentrum der schwedischen Luft- und Raumfahrtindustrie).

Laut Angaben des FOI hat das Institut beschlossen, die Studien und die Modellentwicklung in Eigenregie durchzuführen. Die Alternative, kommerzielle Software einzukaufen, wurde verworfen, da die Tätigkeit der Abteilung als stark abhängig von einem internen Verständnis der Wellenausbreitung beschrieben wird.

Die Forscher haben unter anderem untersucht, wie die Baumhöhe die Dämpfung und Reflexion von Funkwellen beeinflusst. Frühere Ausbreitungsmodelle stützten sich auf Standardhöhen, die auf dem jeweiligen Geländetyp basierten. Nun werden stattdessen offene Geodaten des Lantmäteriet ausgewertet, die auf luftgestützten Laserscans mit ein bis zwei Messpunkten pro Quadratmeter beruhen.

Um die detaillierten Daten zu verarbeiten, hat das Projekt ein parabolisches Gleichungsmodell erprobt, das zuvor zur Berechnung der Funkwellenausbreitung eingesetzt wurde.

– Dieses Modell scheint mit dieser Art der Waldmodellierung kompatibel zu sein, was bedeutet, dass wir die Studien fortsetzen und langfristig mit Messungen vergleichen können, sagt Eric Corrigan.

Laut dem Institut bringt die präzisere Geodaten gleichzeitig eine erhöhte Berechnungskomplexität mit sich. Künftige Arbeiten werden sich daher darauf konzentrieren, wie das FOI die Anforderungen an Genauigkeit mit dem Bedarf der Schwedischen Streitkräfte an hinreichend schnellen Ergebnissen in Einklang bringen kann.

FAQ

Hur förbättrar FOI radiokanalmodeller för militära system?
FOI förbättrar radiokanalmodeller genom att integrera ny, högupplöst geodata från Lantmäteriet. Detta förväntas ge mer exakta beräkningar av radiovågors utbredning. Arbetet är avgörande för att bedöma räckvidd och prestanda i Försvarsmaktens sambandssystem. Senast faktagranskad: 2026-03-11.
Vad innebär användningen av högupplöst geodata för radiovågors utbredning?
Användningen av högupplöst geodata innebär mer exakta beräkningar av radiovågors utbredning. FOI använder geodata från Lantmäteriet baserat på flygburna laserskanningar. Detta ger detaljerad information som förbättrar modellernas precision. Senast faktagranskad: 2026-03-11.
Varför valde FOI att utveckla radiokanalmodeller internt?
FOI valde att utveckla radiokanalmodeller internt för att säkerställa en djup förståelse för vågutbredning. Kommersiella program avvisades eftersom intern kunskap är kritisk för avdelningens verksamhet. Detta möjliggör mer anpassade och effektiva lösningar. Senast faktagranskad: 2026-03-11.