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FMV schlägt nationale Cybersicherheitsfunktion vor

FMV schlägt eine nationale Cybersicherheitsfunktion vor, um Schwedens Fähigkeiten im Bereich Cybersicherheit zu stärken und das Zertifizierungsrahmenwerk der EU zu beeinflussen. Die Funktion soll Behörden und Betreiber unterstützen, um schwedische Sicherheitsanforderungen zu gewährleisten.

FMV schlägt nationale Cybersicherheitsfunktion vor
Die schwedische Beschaffungsbehörde für Verteidigungsmaterial (FMV – Försvarets materielverk) hat dem Verteidigungsministerium einen Bericht vorgelegt, in dem Vorschläge präsentiert werden, wie nationale Anforderungen im Bereich Cybersicherheit identifiziert und in Sicherheitsanforderungen im Rahmen der EU-Cybersicherheitszertifizierung umgesetzt werden können. Der Auftrag wurde der FMV im Mai 2023 von der Regierung erteilt, wie die Behörde in einer Pressemitteilung mitteilt.

– Wir schlagen vor, dass eine gebündelte nationale Kompetenz- und Unterstützungsfunktion innerhalb des Staates eingerichtet werden sollte. Dies dient dazu, eine starke nationale Fähigkeit zur Analyse und Koordination sowie zur proaktiven und frühzeitigen Einflussnahme auf die Entwicklung von Standards und Zertifizierungssystemen zu schaffen. Aber auch um zuständige Behörden und Betreiber im Cyberbereich unterstützen zu können, sagt Dag Ströman, Cybersicherheitsberater bei der FMV, in der Pressemitteilung.

Die Funktion soll zuständige Behörden und Betreiber unterstützen, um sicherzustellen, dass schwedische Sicherheitsbedürfnisse in den EU-Rahmen für Cybersicherheitszertifizierung einfließen. Dies wird als notwendig erachtet, um die Möglichkeiten der europäischen Zusammenarbeit zu nutzen, die Entwicklung in Normungsorganisationen zu beeinflussen sowie die Komplexität im Cybersicherheitsbereich und die technischen Anforderungen an sicherheitskritische Systeme zu bewältigen.

– Um den schwedischen Anforderungen gerecht zu werden, müssen wir in diesen Gremien vertreten sein – andernfalls treffen andere die Entscheidungen für uns. Es ist auch wichtig, dass Schweden darauf hinwirkt, gemeinsame internationale Standards zu entwickeln, da dies zu niedrigeren Kosten sowohl für Anbieter als auch für Betreiber führt, was wiederum mehr Spielraum im Sicherheitsbudget jedes Betreibers schafft, sagt Dag Ströman.