Die Schwedische Beschaffungsbehörde für Verteidigungsmaterial (FMV) hat einen Vertrag mit BAE Systems Bofors über 48 Archer-Haubitzen für die Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) unterzeichnet. Das Schusssystem des Archer 8x8 ist auf einem HX2 8x8-Lastkraftwagen des deutschen Unternehmens Rheinmetall MAN Military Vehicles (RMMV) integriert. Der Vertragswert beträgt fünf Milliarden Schwedische Kronen, und die erste Lieferung an die FMV erfolgt im Jahr 2025, wie die FMV in einer Pressemitteilung mitteilt.

– Dieser wichtige Meilenstein macht das Archer-System zur Grundlage des neuen Divisionsartilleries der Schwedischen Armee, sagt Lena Gillström, Geschäftsführerin bei BAE Systems Bofors in der Pressemitteilung des Unternehmens, und fährt fort:

– Es ist auch wichtig für die weitere Arbeit von BAE Systems Bofors, das Archer-System gemeinsam mit dem schwedischen Kunden weiterzuentwickeln und Archer als die fortschrittlichste im Einsatz befindliche radgetriebene 155-mm-Haubitze zu festigen.

Laut FMV ist die Beschaffung teils ein Ersatz für die Haubitzen, die Schweden an Großbritannien verkauft und an die Ukraine spendet, teils eine Neubeschaffung zur Stärkung der Artilleriefähigkeit der schwedischen Verteidigung gemäß dem verteidigungspolitischen Beschluss von 2020.

– Dies ist äußerst wichtig, um die Produktion neuer Artilleriegeschütze für die Schwedischen Streitkräfte in Gang zu bringen. Es ist dringend notwendig, die Haubitzen zu ersetzen, die wir im Rahmen der Zusammenarbeit mit Großbritannien zur Unterstützung der Ukraine liefern, und die Artilleriebekämpfungsfähigkeit gemäß der verteidigungspolitischen Ausrichtung zu erhöhen, sagt Jonas Lotsne, Leiter Heeresmaterial bei der FMV.

*Der Artikel wurde um 15:06 Uhr aktualisiert, um einen Kommentar von Lena Gillström, Geschäftsführerin bei BAE Systems Bofors, aufzunehmen.

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