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FMV liefert neues System für Garnisonstelefonie

FMV hat ein neues IP-basiertes Telefonsystem an die Streitkräfte geliefert, um ältere Telefonanlagen zu ersetzen. Das System wurde entwickelt, um dort zu funktionieren, wo Funkabdeckung und Mobilfunk nicht verfügbar sind.

FMV liefert neues System für Garnisonstelefonie
Die Schwedische Beschaffungsbehörde für Verteidigungsmaterial (FMV) hat das neue System Garnisonstelefoni 2.0 (Garnisonstelefonie 2.0) an die Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) übergeben, was den Beginn eines moderneren IP-basierten Telefonsystems markiert. Das neue System ersetzt die älteren Vermittlungsanlagen, die das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreicht haben, teilt die FMV in einer Pressemitteilung mit.

Die Schwedischen Streitkräfte haben ein landesweites Netz für offene administrative Telefonie genutzt, das nun einer Modernisierung bedarf.

Die neue Lösung der FMV basiert auf einem bestehenden System des Unternehmens Thales, das weiterentwickelt wurde, um die Anforderungen an Sprachkommunikation innerhalb der Schwedischen Streitkräfte zu erfüllen – insbesondere an Standorten, an denen Funkabdeckung oder Mobiltelefonie nicht verfügbar ist. Die neue Lösung ermöglicht einen schrittweisen Übergang zu IP-Telefonen, während bestehende Analogtelefone weiterhin wie gewohnt funktionieren, so die FMV in ihrer Pressemitteilung.

– Es ist betriebskritisch, Sprachkommunikation zur Verfügung zu haben. An bestimmten Standorten gibt es keine Funkabdeckung, und es ist auch nicht überall möglich, ein Mobiltelefon oder ein UC-System (Unified Communication) – also Skype und Ähnliches – zu nutzen. Daher ist eine Festnetztelefonie unerlässlich, sagt Mari Axell, Produktverantwortliche für Garnisonstelefonie im Geschäftsbereich Führungssysteme der FMV.

Das Projekt umfasste auch umfangreiche Arbeiten zur Erstellung der gesamten erforderlichen Dokumentation, einschließlich Anforderungsspezifikationen und Systemsicherheitserklärungen, die bei den Vorgängersystemen gefehlt hatten, so die Behörde. Die FMV hat zudem Personal der Schwedischen Streitkräfte geschult, um sicherzustellen, dass das neue System betrieben und gewartet werden kann.