Der Vertrag im Wert von 47 Millionen Schwedischen Kronen wurde Equipnor AB zugesprochen, das die Anzüge vom finnischen Unternehmen Ursuit Oy importiert. Laut einem LinkedIn-Beitrag von Equipnor umfasst der Vertrag 5.000 Anzüge.
Die FMV hat bereits einen ersten Abruf getätigt, um mit dem Austausch der alten Anzüge zu beginnen, wobei eine Teillieferung für November 2024 geplant ist. Die Anzüge, auch als 1H-Anzüge bezeichnet, sollen die derzeit im Einsatz befindlichen Anzüge ersetzen, die das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht haben.
Nach Angaben der Behörde verfügen die neuen Anzüge über verbesserten Verschleißschutz an besonders beanspruchten Stellen wie Gesäß, Knien und Ellbogen und sind aus einem moderneren und leichteren Material gefertigt. Der Rahmenvertrag umfasst zwei Arten von Seenotrettungsanzügen in unterschiedlichen Farben: Orange für Überwasserkampfschiffe und Schwarz für das Amphibienkorps.
– Die derzeitigen Seenotrettungsanzüge sind 20 bis 30 Jahre alt und lassen sich kaum noch reparieren. Die neuen Anzüge sind den bisherigen recht ähnlich, aber wir haben einen verbesserten Verschleißschutz an Gesäß, Knien und Ellbogen gefordert, da diese Stellen besonders stark beansprucht werden. Die neuen Anzüge bestehen zudem aus einem moderneren Material, sind etwas leichter und verfügen über einen Kunststoffreißverschluss anstelle eines Metallreißverschlusses, sagt Marcela Nilsson, strategische Einkäuferin bei der FMV, in der Pressemitteilung.

