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FMV nimmt Verhandlungen mit Naval Group auf
FMV hat Verhandlungen mit der französischen Naval Group über die Beschaffung von vier neuen FDI-Fregatten für die schwedische Marine aufgenommen. Die Schiffe sollen mit einer Kombination aus französischen und schwedischen Waffensystemen ausgestattet werden, darunter Aster 30, RBS15 und Torped 47. Die Verhandlungsergebnisse sind der Regierung zu berichten, bevor ein etwaiger Vertrag abgeschlossen werden kann.
Die Schwedische Behörde für Verteidigungsmaterial (FMV, Försvarets materielverk) hat vom schwedischen Verteidigungsministerium den Auftrag erhalten, Verhandlungen mit der französischen Naval Group über die Beschaffung von vier neuen Fregatten der Luleå-Klasse (nach der nordschwedischen Stadt Luleå benannt) für die schwedische Marine aufzunehmen. Die Verhandlungen folgen der Entscheidung der Regierung (sogenannte Down Select) für die FDI-Fregatten von Naval Group, die Anfang der Woche bekanntgegeben wurde.
Laut FMV sollen die Ergebnisse der Verhandlungen der Regierung zurückgemeldet werden, bevor die Behörde gegebenenfalls einen neuen Auftrag zum Vertragsabschluss und zur Bestellung der Schiffe erhalten kann. FMV teilt mit, dass der Verhandlungsprozess bereits begonnen hat.
"Im Vorfeld dieses Regierungsauftrags haben wir einen Verhandlungsplan ausgearbeitet und konnten den Verhandlungsprozess daher sofort aufnehmen. Es handelt sich jedoch um eine komplexe Verhandlung, und letztendlich hängt alles davon ab, dass wir uns mit dem Lieferanten einigen", sagt Olof Öhrström, Abteilungsleiter Schiffssysteme bei FMV.
Die FDI (Frégate de Défense et d'Intervention) von Naval Group wird derzeit von der französischen und der griechischen Marine eingesetzt. FMV beschreibt das Schiff als ein ausgereiftes Design in Serienproduktion, was nach Angaben der Behörde eine vergleichsweise hohe Liefersicherheit bietet.
NDS berichtete bereits, dass die Regierung Naval Group nach einer sogenannten Down Select ausgewählt hat. Bei der Pressekonferenz am 19. Mai nannte Verteidigungsminister Pål Jonson schnelle Lieferung, technische Reife, Kostenteilung mit Frankreich und Griechenland sowie ein bewährtes Luftabwehrsystem als Gründe für die Entscheidung.
"Die Ausrichtung ist die Beschaffung eines sogenannten Katalogschiffs mit so wenigen Anpassungen wie möglich. Gleichzeitig soll es in die schwedische Marine integriert werden, sodass einige schwedische Systeme enthalten sein werden, insbesondere Waffensysteme", sagt Olof Öhrström.
Laut FMV sind Luftabwehr und U-Boot-Jagd (ASW, Anti-Submarine Warfare) die tragenden Fähigkeiten. Die Schiffe sollen mit Aster 30 und CAMM-ER ausgestattet werden sowie mit schwedischen Systemen wie RBS15, Torpedo 47, Giraffe-1X-Radar, dem Nah-Luftabwehrsystem Trackfire von Saab sowie 57-mm- und 40-mm-Kanonen von BAE Systems Bofors.
FAQ
- Varför valde regeringen Naval Groups FDI-fregatter för Luleåklassen?
- Försvarsminister Pål Jonson lyfte vid pressträffen den 19 maj fram snabb leverans, teknisk mognad, kostnadsdelning med Frankrike och Grekland samt ett beprövat luftvärnssystem som skäl för valet. FMV beskriver FDI som en färdig design i serieproduktion, vilket ger relativt hög leveranssäkerhet. Senast faktagranskad: 2026-05-23.
- Vilka vapensystem ska ingå i de svenska FDI-fregatternas beväpning?
- Fartygen ska utrustas med luftvärnsmissilerna Aster 30 och CAMM-ER samt svenska system som RBS15, Torped 47, Giraffe 1X-radar och närluftvärnet Trackfire från Saab. Därtill ingår 57 mm- och 40 mm-kanoner från BAE Systems Bofors. Luftvärn och ubåtsjakt är enligt FMV bärande förmågor. Senast faktagranskad: 2026-05-23.
- Hur går FMV:s förhandlingsprocess med Naval Group till?
- FMV fick regeringsuppdraget att inleda förhandlingar efter down select och hade förberett en förhandlingsplan som möjliggjorde omedelbar start. Enhetschef Olof Öhrström beskriver det som en komplex förhandling. Resultatet ska återrapporteras till regeringen innan ett eventuellt avtal kan ingås. Senast faktagranskad: 2026-05-23.