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FMA unterzeichnet 5G-Vertrag mit Northcom
Durch ein neues siebenjähriges Rahmenabkommen im Wert von 480 Millionen norwegischen Kronen sichert sich die norwegische Verteidigungsbehörde ihren zukünftigen Zugang zu kommerzieller Kommunikationstechnologie von Northcom. Die Vereinbarung umfasst laufende Lieferungen von unter anderem 5G-Systemen, Funkgeräten und speziell angepassten Smartphones, um die Anforderungen der Gesamtverteidigung zu erfüllen.
Forsvarsmateriell (FMA), die norwegische Beschaffungsbehörde für Verteidigungsmaterial, und Northcom haben einen Rahmenvertrag über die Lieferung kommerzieller Funk- und 5G-Systeme an die norwegischen Streitkräfte unterzeichnet. Der Vertrag hat einen Wert von 480 Millionen NOK exklusive Mehrwertsteuer und läuft über sieben Jahre, einschließlich Optionen.
– Für uns war es wichtig, einen langfristigen Vertrag abzuschließen, der die Sicherheit ausreichender Lieferungen kommerzieller Funk- und 5G-Systeme gewährleistet, sagt Eiliv Ofigsbø, Direktor für IKT-Kapazitäten bei Forsvarsmateriell.
Gemäß einer Pressemitteilung der FMA sieht der Rahmenvertrag vor, dass Northcom den Bedarf der Streitkräfte an kommerziellen analogen und digitalen Funkgeräten, Smartphones mit Spezialfunktionen, 5G-Routern und Zubehör deckt. Neben der Deckung künftiger nationaler Verteidigungs- und Sicherheitsbedürfnisse soll das Unternehmen auch zur Weiterentwicklung der bestehenden Kommunikationstechniklösungen beitragen.
Northcom ist bereits seit Längerem Lieferant kritischer Kommunikationstechnik sowohl für Bereitschaftsbehörden als auch für die norwegischen Streitkräfte.
– Das Ziel des Rahmenvertrags ist es, die Lieferung moderner Kommunikationstechnik mit zugehöriger Ausrüstung für den Einsatz im Gesamtverteidigungssystem (Totalförsvar) sicherzustellen. In einer Zeit erhöhter sicherheitspolitischer Spannungen ist es besonders bedeutsam, zu einer sicheren Kommunikation in der Verteidigung beitragen zu können, sagt Bjørn Windfeldt, Geschäftsführer von Northcom.