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EU genehmigt Milliardendarlehen für die Ukraine
Der EU-Rat hat formell ein Unterstützungsdarlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine genehmigt, wobei 30 Milliarden zur Deckung der laufenden Ausgaben des Staates und 60 Milliarden zur Stärkung der Verteidigungskapazität des Landes bestimmt sind. Die Auszahlungen sollen im zweiten Quartal 2026 beginnen, nachdem langfristige Blockaden durch Ungarn und die Slowakei endlich überwunden wurden.
Der EU-Rat hat nun das Stützungsdarlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine formell genehmigt. Der Beschluss ermöglicht es der Europäischen Kommission, die Auszahlungen im zweiten Quartal 2026 zu beginnen.
– Die Auszahlungen werden so bald wie möglich beginnen und den dringendsten Haushaltsbedürfnissen der Ukraine entscheidende Unterstützung bieten. Die EU steht weiterhin fest hinter der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine, sagte der zypriotische Finanzminister Makis Keravnos in einer Pressemitteilung. Zypern hat im Jahr 2026 den Vorsitz im EU-Rat inne.
Das Darlehen, das im Dezember 2025 beschlossen wurde, soll den dringenden Haushaltsbedarf der Ukraine decken und die Rüstungsindustrie des Landes in den Jahren 2026 bis 2027 stärken. Die Genehmigung ermöglicht es der Kommission, die Auszahlungen so bald wie möglich im zweiten Quartal 2026 zu beginnen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kommentierte den Beschluss auf X:
– Dieses Paket wird unsere Streitkräfte stärken, die Ukraine widerstandsfähiger machen und es uns ermöglichen, unsere sozialen Verpflichtungen gegenüber den Ukrainern gesetzeskonform zu erfüllen. Es ist wichtig, dass die Ukraine nach mehr als vier Jahren umfassenden Krieges dieses Niveau an finanzieller Planungssicherheit sichert, schrieb er.
Aus der Pressemitteilung geht hervor, dass etwa 30 Milliarden Euro des Gesamtbetrags für makroökonomische Unterstützung vorgesehen sind, beispielsweise zur Deckung laufender Staatsausgaben. Die verbleibenden 60 Milliarden Euro sollen die Verteidigungskapazität der Ukraine stärken, unter anderem durch Investitionen und die Beschaffung von Verteidigungsmaterial aus der Ukraine, der EU und anderen Partnerländern.
Auch der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson kommentierte die Entscheidung.
– Es ist wichtig und sehr erfreulich, dass das EU-Darlehen an die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro, das wir im Dezember beschlossen haben, sowie das 20. Sanktionspaket nun endlich nach langanhaltenden Blockaden seitens Ungarn und der Slowakei in trockene Tücher gebracht wurden, schrieb er auf X.
Der Beschluss wurde mit Unterstützung aller 24 anwesenden Mitgliedstaaten angenommen.
FAQ
- Hur ska EU:s stödlån på 90 miljarder euro till Ukraina fördelas?
- Av de totala 90 miljarderna euro planeras cirka 30 miljarder gå till makroekonomiskt stöd för att täcka statens löpande utgifter. Resterande 60 miljarder ska stärka Ukrainas försvarskapacitet genom investeringar och upphandling av försvarsmateriel från Ukraina, EU och andra partnerländer. Senast faktagranskad: 2026-04-23.
- När kan Europeiska kommissionen påbörja utbetalningarna av EU-lånet till Ukraina?
- Europeiska kommissionen kan påbörja utbetalningarna så snart som möjligt under andra kvartalet 2026. Lånet beslutades ursprungligen i december 2025 och syftar till att finansiera Ukrainas akuta budgetbehov samt stärka landets försvarsindustri under perioden 2026–2027. Senast faktagranskad: 2026-04-23.
- Varför dröjde det formella godkännandet av EU:s stödlån till Ukraina?
- Enligt Sveriges statsminister Ulf Kristersson försenades beslutet av långvariga blockeringar från Ungern och Slovakien. Det formella godkännandet antogs slutligen med stöd av samtliga 24 deltagande medlemsstater i EU-rådet, där Cypern innehar ordförandeskapet under 2026. Senast faktagranskad: 2026-04-23.