Dänische Soldaten haben den Schutz kritischer Infrastruktur am Buksefjordsværket auf Grönland geübt. Der Einsatz wird von der dänischen Streitkräfte (Forsvaret) als Teil der Übung Arctic Endurance und der verstärkten Präsenz der dänischen Streitkräfte in der Arktis beschrieben, um die nördliche Flanke der NATO zu stärken.

– Eine Bewachungsaufgabe in diesem Gelände und Klima stellt höhere Anforderungen an unsere militärische Kompetenz. Wir stellen fest, dass unsere Ausbildung aus Dänemark uns in die Lage versetzt, Aufgaben unter allen Bedingungen zu erfüllen, sagt Kompaniechef Victor in einer Pressemitteilung der dänischen Streitkräfte.

Die Übung wurde am Buksefjordsværket durchgeführt, dem größten Wasserkraftwerk Grönlands. Die Anlage befindet sich in einem unbewohnten Gebiet südlich von Nuuk und die Soldaten wurden per Schiff angelandet, um die Aufgabe zu erfüllen. Das Training konzentrierte sich auf die Anpassung militärischer Fähigkeiten an die spezifischen Anforderungen des bergigen Geländes.

Die Aktivität ist Teil der Übungsserie Arctic Endurance, die das gesamte Jahr 2026 über fortgesetzt wird. Das Ziel ist es, durch die Zusammenarbeit mit Verbündeten die Fähigkeit zur Verteidigung Dänemarks und der NATO zu stärken, so die Pressemitteilung. Die Einsätze erfolgen in Koordination mit den grönländischen Behörden.

– Wir wollen die Fähigkeit der Soldaten trainieren und stärken, unter den sehr besonderen Bedingungen zu operieren, die in der Arktis herrschen, sagt Verteidigungschef Michael Hyldgaard.

Michael Hyldgaard beschreibt die Präsenz als bedeutsam für die gemeinsame Fähigkeit des Bündnisses.

– Die verstärkte Präsenz und Übungstätigkeit der Streitkräfte in der Region trägt dazu bei, die Fähigkeit der NATO zu stärken, gemeinsam in der Arktis und im Nordatlantik zu operieren. Damit stärken wir die nördliche Flanke der NATO, sagt Hyldgaard.