BAE Systems FAST Labs hat von der DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) einen Phase-2-Vertrag im Wert von 16 Millionen US-Dollar zur Weiterentwicklung autonomer weltraumgestützter Überwachung erhalten. Dies geht aus einer Pressemitteilung von BAE Systems über PR Newswire hervor.
Laut der Pressemitteilung zielt das Oversight-Programm der DARPA darauf ab, ein autonomes System zu schaffen, das mithilfe neuer Satellitenkonstellationen eine kontinuierliche Überwachung einer großen Anzahl bodengestützter Objekte ermöglicht. Der Vertrag folgt auf Phase 1, in der die Software von BAE Systems in einer simulierten Umgebung demonstriert wurde. In Phase 2 sollen die Algorithmen weiterentwickelt und in komplexeren Szenarien getestet werden, während die Technologie sowohl auf Satelliten in taktischer Umgebungsnähe als auch auf Bodenstationen eingesetzt werden soll.
– „Future mission requirements are pushing capabilities to the tactical edge, in space this means operating primarily on board satellites", erklärt Dr. Ben Cooper, leitender Hauptwissenschaftler bei FAST Labs, in der Pressemitteilung. Er fügt hinzu, dass das Programm dazu beitragen soll, die Weltraumdomäne für amerikanische Streitkräfte taktisch relevanter zu machen.
Aus der Pressemitteilung geht ferner hervor, dass das Programm in den Unternehmensanlagen in Burlington (Massachusetts) und Merrimack (New Hampshire) durchgeführt wird und dass AIMdyn Inc. als Unterauftragnehmer beteiligt ist.

