Bei einer Zeremonie in Stockholm (Schweden) übergab Apotea 250 neue Notfallrucksäcke an die ukrainische Botschafterin in Schweden, Svitlana Zalishchuk.
„Das kann an der Front den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen", sagt sie in der Pressemitteilung.
Mit der jüngsten Lieferung hat das Unternehmen gemeinsam mit Kunden und Kooperationspartnern insgesamt 1.250 Notfallrucksäcke an Militärsanitäter in der Ukraine geschickt. Apotea gibt zugleich an, dass insgesamt 21 Lastwagen mit medizinischem Material geliefert wurden, mit einem Gesamtwert von rund 40 Millionen schwedischen Kronen.
„Wir wissen, dass diese Rucksäcke täglich eingesetzt werden. Das ist ein Einsatz, den wir gemeinsam leisten, und wir werden ihn so lange fortsetzen, wie der Bedarf besteht", sagt Pär Svärdson, Geschäftsführer von Apotea.
Laut Apotea wurden Inhalt und Gestaltung der Rucksäcke an den veränderten Bedarf an der Front angepasst. Bei der jüngsten Lieferung haben die Rucksäcke ein Volumen von 20 Litern, verglichen mit zuvor 40 Litern. Das Unternehmen gibt an, dass die Menge des medizinischen Materials gleich geblieben ist, das kleinere Format jedoch die Verteilung und den Einsatz in kleineren Einheiten erleichtern soll.
Im Jahr 2024 begannen Apotea und Snigel eine Zusammenarbeit zur Herstellung der Rucksäcke.
Der Hintergrund für die kleineren Rucksäcke liegt darin, dass Militärsanitäter zunehmend in kleineren Gruppen an der Front operieren. Dies wird mit Veränderungen in der Kriegsführung in Verbindung gebracht, bei denen unter anderem Drohnen die Arbeitsweise und Beweglichkeit beeinflussen.
„Jeder Notfallrucksack macht einen Unterschied für unsere Militärsanitäter. Er kann an der Front den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen", sagt die ukrainische Botschafterin Svitlana Zalishchuk.

